Webwicklerin vs. Axure – Das Testprojekt für Runde 3

Ich nehme mir zum Lernen ein Übungsprojekt vor: ein neues Webshop-Template für ein Shopsystem. Schnell bringe ich erste Entwürfe mit einem Stift zu Papier (siehe Abbildung 1, Abbildung 2 und Abbildung 3) und spüre sofort

Vor- und Nachteile von Papier-Designs:

  • Sie lassen sich leicht und schnell erstellen und eigenen sich gut zum Visualisieren und Kommunizieren über das Design.
  • Die Vorläufigkeit ist offensichtlich und es gibt keine Hemmschwelle bezüglich Änderungen und Weiterentwicklungen (die Ablage P ist nicht weit).
  • Der Schwerpunkt liegt auf dem allgemeinen Seitenaufbau, nicht auf Details.

Aber:

  • Die einheitlichen Teile des Designs, die sich auf vielen oder gar allen Unterseiten des Webdesigns befinden, müssen immer wieder neu gezeichnet werden.
  • Die Maße müssen auf jeder Seite neu geschätzt/übertragen werden.
  • Man ist auf das Papierformat beschränkt. Schnell denkt man ans Kopieren, Auseinanderschneiden und kombinierbare Puzzleteile.
Abbildung 1: Papier-Wireframe der Startseite
Abbildung 1: Papier-Wireframe der Startseite
Abbildung 2: Papier-Wireframe der Produktlisten-Seite
Abbildung 2: Papier-Wireframe der Produktlisten-Seite
Abbildung 3: Papier-Wireframe der Produktdetail-Seite
Abbildung 3: Papier-Wireframe der Produktdetail-Seite

Genau das wünsche ich mir von einem Prototyping-Tool:

  • zügiges, einfaches Arbeiten.
  • Erstellung von Layouts, Festlegung von Formaten,
  • Einfache Erstellung von größeren „Puzzleteilen“, die ich auf allen Unterseiten wiederverwenden kann, und
  • Einfaches Verschieben, Kombinieren und Kopieren dieser Designblöcke.
  • Beliebig lange, scrollbare Seiten.
  • Idealerweise variable Seitenbreiten mit adaptivem Verhalten.

Zunächst lasse ich die Axure-Videos links liegen und nehme mir vor, zunächst einfach das Erstellen und Anordnen der Designblöcke zu üben, durch schlichte Umsetzung meiner Papierskizzen mit Axure, für drei verschiedenen Shop-Webseiten:

  • Startseite,
  • Produktlisten-Seite, z.B. bei Aufruf einer Kategorie, und
  • Produktdetail-Seite.

Erst wenn das klappt, möchte ich im nächsten Schritt die Seiten miteinander verlinken und „animieren“ (z.B. Bilderslider, Beispiel-Menü).

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